Nachrichten (nicht nur) für Mitglieder
- Klimaschwankungen (Frost, Wind),
- Konkurrenzdruck, z. B. durch Brombeeren und Gräser,
- und der Beschädigung durch Nager, Reh- und Rotwild.
- sie sind doppelwandig, dadurch sehr stabil
- sie haben eine Soll-Bruchstelle, damit sie nach einigen Jahren vom Stamm abplatzen
- oben ist der Rand abgerundet, damit die jungen Triebe nicht verletzt werden
- unten ist der Rand scharf, damit sie in den Boden eindringt und Insekten oder Mäuse ausschließt
- die Belüftungslöcher im unteren Bereich wirken wie ein Gewächshaus
- der Holzpfahl aus Akazienholz ist sehr witterungsbeständig
Nachrichten über das Vereinsleben des Vereins
Waldland Hohenroth e.V.
Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2012
Ort: Waldinformationszentrum Hohenroth
Zeit: Freitag, den 2. März 2012 um 19.00 Uhr
Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.
26. Januar 2012
"Mitgliedertreff" am Freitag, den 3. Februar 2012
Rückblick auf das Jahr 2011 und Ausblick auf das Jahr 2012
Sicherlich gibt es zu dem vergangenen Jahr 2011 noch einige Anmerkungen und zu dem vor uns liegenden Jahr 2012 wird es vielleicht Fragen geben.
Die Mitglieder treffen sich am 3. Februar 2012 um 18.00 Uhr zum zwanglosen Meinungsaustausch in gemütlicher Runde im Waldinformationszentrum Forsthaus Hohenroth
am Kaminofen inmitten der neuen Ausstellung
Alle Mitglieder sind herzlich zu einer regen Beteiligung eingeladen.
14. September 2011
Besatz von Mesopotamischen Damwild im Wildgehege am Forsthaus Hohenroth
Mit dem Besatz von Mesopotamischem Damwild ins Wildgehege am Forsthaus Hohenroth ist eine über eineinhalbjährige Vorbereitungsphase dieses sensiblen
Artenschutzprojektes abgeschlossen.
In Zusammenarbeit mit dem Berliner Zoo, dem Wildbiologen Krannich, der Niedersächsischen Landesforstverwaltung, dem Umweltministerium in Düsseldorf
und dem Landesbetrieb Wald und Holz, hier Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein sollen vorerst 2 Hirsche und 4 weibliche Stücke im Wildgehege Hohenroth eingesetzt werden.
Der Mesopotamische Damhirsch, eine Unterart des weitverbreiteten Damhirsches, kam ursprünglich in Vorderasien, insbesondere Mesopotamien, heute Grenzgebiet
zwischen Türkei und Irak, möglicherweise auch in Nordafrika vor.
In Vergessenheit geraten, wurde diese Wildart erst 1875 im südwestlichen Iran wiederentdeckt. Im ersten Golfkrieg beinahe ausgerottet,
fingen die iranischen Behörden die letzten Vertreter dieser Herde ein und züchteten nach, um die Art zu retten.
Die Gesamtpopulation beläuft sich weltweit nur noch auf rund 250 Stück.
Im Rahmen eines bundesweiten Artenschutz- und Generhaltungsprogamms hat
sich eine Gruppe von Wildbiologen, Zoologen und Wissenschaftlern weltweit beschäftigt, dieses Mesopotamische Damwild zu erhalten und weiter zu vermehren.
So wurde das Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein seiner Zeit mit der Idee konfrontiert und nach Zusage des Umweltministeriums und der Hauptverwaltung
des Landesbetriebes die Möglichkeit der Einsetzung im Wildgehege am Forsthaus Hohenroth ermöglicht.
Das internationale Zuchtbuch für diese Damhirsche wird im Tierpark Berlin geführt, Berlin ist verantwortlich für die Projektbetreuung des Damwildes weltweit
und somit jetzt auch auf Hohenroth.
24. August 2011
Spätsommerfest - Das Vereinsfest für Mitglieder
Hallo Waldländer, am 10. September ab 15.00 Uhr wollen wir unser diesjähriges Vereinsfest auf Hohenroth feiern
Für Speisen und Getränke ist gesorgt.
Weitere Informationen und Anmeldungen bei:
Christa und Gerrit Zimmermann Tel: 0 27 34 / 86 72
Regina und Rolf Buchmüller Tel: 0 27 51 / 38 18
19. August 2011
Das JUBILÄUM
- 10 Jahre Verein Waldland Hohenroth
- 100 Jahre Forsthaus Hoehenroth
- 200 Jahre Forstverwaltung Siegen-Wittgenstein
Am 24. September wollen wir das Jubiläum ab 10. 00 Uhr feiern
.... hier mehr Informationen
28. Juli 2011
Mitglieder Treff am Freitag,den 5. August
Am 5. August findet wieder um 18.00 Uhr der vierteljährliche "Mitgliefertreff" im Waldinformationszentrum
Forsthaus Hohenroth statt.
Alle Mitglieder sind herzlich zu einer regen Beteiligung eingeladen.
25. Juni 2011
Eröffnung des Bodenlehrpfades am Forsthaus Hohenroth und neue Ausstellung im Waldinformationszentrum
Der neue Bodenlehrpfad am Forsthaus Hohenroth wird am 01. Juli ab 11 Uhr durch den Direktor des Geologischen Dienstes NRW,
Herrn Prof. Klostermann, den kommissarischen Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz, Herrn Barkmeyer,
und den Leiter des Regionalforstamtes Siegen-Wittgenstein, Herrn Altrogge, eröffnet.
Nach dem Bodenlehrpfad Hürtgenwald-Raffelsbrand im Nationalpark Eifel und dem Bodenlehrpfad Königsforst im
Regionalforstamt Bergisches Land ist dies nun der dritte Bodenlehrpfad des Landesbetriebes Wald und Holz in Nordrhein-Westfalen.
Professor Klostermann: „Böden sind in Jahrtausenden natürlich entstanden; sie reagieren empfindlich und schnell auf Einwirkungen
des Menschen oder auf Klima-Veränderungen. Der Geologische Dienst NRW und der Landesbetrieb Wald und Holz NRW möchten
in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Ressource Boden schärfen.“
Der Bodenlehrpfad am Forsthaus Hohenroth vermittelt den Besuchern die Bedeutung des Bodens als Lebensraum für Tiere und als Pflanzenstandort,
als Schadstofffilter sowie als Produktionsfaktor für die Forstwirtschaft. Die Informationen erhält der Besucher beim Spazierengehen – so ganz nebenher,
bzw. im Waldinformationszentrum Forsthaus Hohenroth. Denn neben der Eröffnung des Bodenlehrpfades wird zeitgleich eine Ausstellung des
Geologischen Dienstes NRW zum Thema Boden in den Ausstellungsräumen des Waldinformationszentrums Forsthaus Hohenroth eingeweiht.
Entlang des Bodenlehrpfades werden repräsentative Böden der Region gezeigt, die durch Aufgrabungen aufgeschlossen sind und anhand von Schautafeln
anschaulich erläutert werden. Der Besucher erhält einen Einblick in die Bodenvielfalt der Wälder rund um das Forsthaus Hohenroth.
Der Flyer des Geologischen Dienstes NRW erläutert dem Besucher anschaulich die Böden des Lehrpfades aus geologisch-bodenkundlicher Sicht
und vermittelt waldbauliche Informationen. Denn wo welcher Baum gedeiht, hängt ganz wesentlich vom Bodentyp ab.
Für Besucher ist die Ausstellung ab dem 02. Juli 2011 Uhr zu den Öffnungszeiten des Waldinformationszentrums Forsthaus Hohenroth zugänglich,
der Bodenlehrpfad ist, ebenfalls ab dem 02. Juli 2011, jederzeit begehbar.
27. April 2011
Zukunftswald am Waldinformationszentrum Hohenroth
Zusammen mit Umweltminister Johannes Remmel pflanzen interessierte Waldbesucherinnen und Waldbesucher
Treffpunkt ist das Waldinformationszentrum Hohenroth.
Diese Veranstaltung ist ein Beitrag des Landesbetriebes Wald und Holz NRW,
Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein zum Jahr der Wälder 2011.
Interessierte Waldbesucherinnen und Waldbesucher sind herzlich eingeladen,
am 7. Mai 2011 um 14:00 Uhr
am Waldinformationszentrum Hohenroth unter Beisein von Umweltminister Johannes Remmel einen Baum
zu pflanzen und so einen Beitrag zu Wiederaufforstung einer Windwurffläche zu leisten.
Dieses Projekt war im Rahmen des NRW-Tages 2010 in Siegen mit Minister Remmel vereinbart worden,
weil spontan sehr viele junge Menschen den Wunsch geäußert hatten, einen solchen Wald selbst einmal zu pflanzen.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein stehen mit Rat und Tat
zur Seite und geben wertvolle Hinweise zum pflanzen von Waldbäumen.
Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW stellt kleine Buchen, Tannen und Douglasien kostenlos bereit,
die zu einem standortgerechten und stabilen Mischwald heranwachsen sollen.
Der Sturm Kyrill hinterließ im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein 5.000 ha Kahlflächen.
Bis heute wurden durch den Waldbesitz 5,1 Millionen Bäume gepflanzt und 95 % der Kahlflächen
wieder bewaldet. Die Anpflanzung eines Zukunftswaldes ist eine Aktion zum Jahr der Wälder 2011
und weist auf die Bedeutung von standortgerechten Mischwäldern für Klima- und Artenschutz hin.
27. April 2011
Mitglieder Treff am Freitag,den 6. Mai
Am 6. Mai findet wieder um 18.00 Uhr der vierteljährliche "Mitgliefertreff" im Waldinformationszentrum
Forsthaus Hohenroth statt.
Alle Mitglieder sind herzlich zu einer regen Beteiligung eingeladen.
März 2011
Tubex-Wuchshüllen
– kleine Gewächshäuser im Wald
Liebe Waldbesucher,
Hier handelt es sich um Tubex-Wuchshüllen, entwickelt in England und Neuseeland.
Diese sogenannten „Mini-Gewächshäuser“ werden im Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein
bei der Begründung von Kulturen, also bei der Pflanzung junger Wälder, aber auch bei
der Einbringung einzelner Bäume in bereits bestehende Wälder eingesetzt.
Im Staatswald des Forstamtes, gerade auch im Bereich des Forsthauses Hohenroth wurden im Zuge der
Wiederbewaldung nach dem Sturm Kyrill große Flächen mit Douglasie, Tanne, Buche oder Eiche bepflanzt
und zum Schutz mit den Wuchshüllen versehen. Darüber hinaus finden Sie als
Solitär- und Wegbegleitpflanzung Vogelkirsche und Bergahorn, aber auch Esche und Vogelbeere,
die zu ihrem Schutz mit den Tubex-Wuchshüllen versehen wurden.

Wuchshüllen verbessern das Wachstum der Pflanze und schützen sie gleichzeitig vor äußeren Gefahren, wie:
Durch den Einsatz der Wuchshüllen wachsen mehr Pflanzen erfolgreich an, sodass die Kosten der Kultur reduziert werden.
Durch die Gewächshaus-Funktion wachsen die jungen Bäume schneller in die Höhe.
Außerdem bleibt bei einer geringeren Pflanzenzahl mehr Platz auf der Fläche, damit sich eine vielfältige
und ökologisch wichtige Begleitflora ansiedeln kann.
Da bei dieser Methode auf einen Zaun zum Schutz der jungen Pflanzen verzichtet werden kann, bleibt für die Wildtiere mehr Fläche frei zugänglich.
Sehen Sie sich eine Hülle einmal genau an:
Ein weiterer Vorteil: nach 7 bis 10 Jahren, also wenn die jungen Bäume ausreichend groß geworden sind,
ersetzen sich die Tubex-Wuchshüllen selbstständig durch die Einwirkung von UV-Strahlung.
Die zerfallenen Überreste haben keine toxikologischen Auswirkungen auf den Boden oder die Umgebung,
auch nicht in Wasserschutzgebieten.
Ihr Regionalforstamt Siegen - Wittgenstein
Verein Waldland Hohenroth / Regionalforstamt Siegen - Wittgenstein
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