Das Regionalforstamt Siegen - Wittgenstein
Das Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein liegt im Südosten Nordrhein-Westfalens und deckt eine Fläche von rd. 120.000 ha ab.
Mit über 70 % Wald gehört dieser Raum zu den dichtest bewaldetsten Regionen der Bundesrepublik Deutschland.
Durch die Neustrukturierung des Landesbetriebes Wald und Holz im Jahr 2007 bilden die ehemaligen
Forstämter Hilchenbach und Siegen das heutige Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein. Die Ursprünge des ehemaligen
Forstamtes Hilchenbach gehen auf das Jahr 1808 zurück. 1860 wurde Hilchenbach Oberförsterei,
1934 Preußisches Forstamt und 1945 Staatliches Forstamt. Mit der forstlichen Organisationsreform
1995 ging der größte Teil des ehemaligen Forstamtes Siegen-Nord im neuen Forstamt Hilchenbach auf.
Das ehemalige Forstamt Siegen entstand bei der forstlichen Organisationsreform 1995 durch die Zusammenlegung
des Forstamtes Siegen-Süd und des Stadtgebietes Freudenberg aus dem bisherigen Forstamt Siegen-Nord.
Ausgedehnte Waldkomplexe, unterbrochen von nur wenigen landwirtschaftlichen Flächen, prägen Wittgenstein
im Osten des Forstamtes. Westlich vorgelagert ist das Rothaargebirge, die Quellgebiete von Eder, Sieg, Lahn
und Wasserscheide zwischen Rhein und Weser. östlich und südlich des Mittelgebirges ist die Landschaft offener
und hat mehr den Charakter eines Hügellandes mit größeren landwirtschaftlichen Flächen.
Viele Industriebetriebe und wesentlich dichtere Besiedlung findet sich in den südlicheren Haupttälern von Sieg, Ferndorf,
Weiß und Heller. Ausgedehnte Siedlungs- und Verkehrsbänder wie die A 45, die „Sauerlandlinie”, finden sich im Siegener Raum.
Aufgrund des Landesforstgesetzes Nordrhein-Westfalen sind die Aufgaben im Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein genau beschrieben:
Es stellt sowohl einen Dienstleistungsbetrieb als auch einen Wirtschaftsbetrieb im betreuten Staatswald da.
Darüber hinaus werden hoheitliche Aufgaben wahrgenommen. Bei den im Forstamtsbereich bestehenden Besitzverhältnissen liegt
der Schwerpunkt der Aufgaben neben der Bewirtschaftung des rund 6.000 ha großen Staatswaldes insbesondere bei der Betreuung
des Kleinprivatwaldes, des Körperschaftswaldes und der Waldgenossenschaften. Aufgrund der hohen Waldbesitzeranzahl sind viele
forstliche Zusammenschlüsse im Kreis Siegen-Wittgenstein zu finden. Dazu zählen besonders die Forstbetriebsgemeinschaften
im kleinbäuerlichen Privatwald. Im Siegener Raum trifft man vermehrt auf die Waldgenossenschaften.
Die insgesamt 15 Forstbetriebsgemeinschaften und rund 210 Waldgenossenschaften umfassen ca. 40.000 ha;
dazu kommt der Waldbesitz der Gemeinden und des Stifts Keppel. Große private Waldflächen (rd. 22.000 ha)
befinden sich im Fürstlich-Wittgensteinschen Besitz. Die Bewirtschaftung dieser Wälder erfolgt unter anderem
durch die Rentkammern in Bad Berleburg und Bad Laasphe.
Neben den klassischen forstlichen Aufgaben werden viele andere Dienstleistungen angeboten.
Schwerpunkte sind hier die Öffentlichkeitsarbeit und die Waldpädagogik.
Das Waldinformationszentrum Forsthaus Hohenroth bietet ganzjährig ein reichhaltiges Programm,
um dem Besucher das komplexe Thema „Wald“ näher zu bringen. Für Schulklassen ist das
Jugendwaldheim Gillerberg ,
wo die jungen Besucher aktiv den Wald zu begreifen und zu verstehen lernen, sehr zu empfehlen.
Weitere Angebote, wie das Jagen im Staatswald oder der Erwerb von
Wildbret werden vom Regionalforstamt gestellt.
Jagen im Regionalforstamt Siegen - Wittgenstein
Regionalforstamt Siegen - Wittgenstein
Vormwalder Straße 9
57271 Hilchenbach
Telefon: 0 27 33 / 89 44 11
Telefax: 0 27 33 / 89 44 22
E-Mail: siegen-wittgenstein@wald-und-holz.nrw.de
Verein Waldland Hohenroth / Regionalforstamt Siegen - Wittgenstein
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